Was ist der Entourage-Effekt?

Die meisten Menschen sind mit den Begriffen THC und CBD vertraut, da es sich dabei um den Brad Pitt und Leo Di Caprio der Cannabinoide handelt (was den Ruhm betrifft). Die Wahrheit ist jedoch, dass die Cannabispflanze über 100 bekannte Cannabinoide sowie Terpene, Flavonoide und andere Pflanzenstoffe enthält, die einzigartige Auswirkungen auf den Körper haben. Wenn wir bei der Metapher der Berühmtheit bleiben, haben wichtige Leute manchmal ein Gefolge, das ihnen folgt, ihre treuen Höflinge, die sie unterstützen. Der Entourage-Effekt ist also die Theorie, dass all diese Verbindungen in der Cannabispflanze synergetisch zusammenwirken, um eine bedeutendere Wirkung zu erzielen, als es jede einzelne Verbindung allein könnte.

Entdeckungen über den Entourage-Effekt

Die Idee des Entourage-Effekts gibt es seit Ende der 1990er Jahre, als Wissenschaftler erstmals entdeckten, dass Cannabinoide mit dem Endocannabinoid-System des Körpers interagieren. Das Endocannabinoid-System ist ein komplexes Netzwerk von Rezeptoren und Neurotransmittern, die bei der Regulierung vieler physiologischer Prozesse wie Schmerz, Entzündung und Stimmung eine Rolle spielen.

Studien haben gezeigt, dass Cannabisverbindungen untereinander und mit dem Endocannabinoidsystem auf eine Weise interagieren, die einzigartige Wirkungen hervorruft. THC ist beispielsweise das Cannabinoid, das für den mit dem Cannabiskonsum verbundenen "Rausch" verantwortlich ist, und CBD hat nachweislich eine beruhigende Wirkung mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Wenn diese Verbindungen jedoch zusammen konsumiert werden, können sie eine stärkere Wirkung entfalten als jede einzelne für sich.

Terpene sind eine weitere Klasse von Verbindungen, die in Cannabis vorkommen und zum Entourage-Effekt beitragen. Terpene sind für das unverwechselbare Aroma und den Geschmack von Cannabissorten verantwortlich, und sie haben auch einzigartige Auswirkungen auf den Körper. So hat das Terpen Myrcen nachweislich beruhigende Eigenschaften, während Limonen eine angstlösende Wirkung haben kann.

Wie funktioniert der Entourage-Effekt?

Es wird angenommen, dass der Entourage-Effekt auf verschiedene Weise funktioniert. Erstens können Cannabinoide und Terpene miteinander interagieren, um ihre Wirkung zu verstärken. Zum Beispiel können THC und CBD zusammen eine stärkere schmerzlindernde Wirkung erzeugen, als es jedes der beiden für sich könnte.

Zweitens können Cannabinoide und Terpene die Wirkung des Endocannabinoidsystems verstärken. Das Endocannabinoid-System spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung vieler physiologischer Prozesse und ist nachweislich an der Modulation von Schmerzen, Entzündungen und der Regulierung der Stimmung beteiligt. Indem sie die Aktivität des Endocannabinoidsystems verstärken, können Cannabinoide und Terpene eine stärkere Wirkung auf diese Prozesse haben.

Schließlich können Cannabinoide und Terpene zusammenwirken, um eine stärkere Wirkung auf andere Neurotransmittersysteme im Körper, wie das Serotonin- und Dopaminsystem, zu erzielen. Diese Systeme spielen eine Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Angst und anderen physiologischen Prozessen.

Was sind die Vorteile des Entourage-Effekts?

Dadurch können niedrigere Dosen einzelner Wirkstoffe die gleiche Wirkung erzielen. Dies könnte das Risiko von Nebenwirkungen verringern, die mit höheren Dosen einzelner Wirkstoffe verbunden sind, wie etwa Angstzustände oder Paranoia.

Der Entourage-Effekt kann auch dazu beitragen, das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum zu verringern. So ist beispielsweise bekannt, dass das Vorhandensein von CBD einigen der negativen Auswirkungen von THC, wie Angst und Paranoia, entgegenwirken kann.

Die Wirkung kann auch eine gezieltere Wirkung auf bestimmte physiologische Prozesse ermöglichen. So hat eine Studie gezeigt, dass Cannabis-Ganzpflanzenextrakt, der das gesamte Spektrum an Cannabinoiden und Terpenen enthält, bei Patienten mit chronischen neuropathischen Schmerzen eine bessere Schmerzlinderung bewirkt als isoliertes THC oder CBD.

Darüber hinaus könnte sie eine individuellere Behandlung auf der Grundlage der spezifischen Verbindungen und des Verhältnisses der Verbindungen in einer bestimmten Cannabissorte ermöglichen. Durch das Verständnis des Entourage-Effekts könnten Patienten und Gesundheitsdienstleister in der Lage sein, Cannabissorten zu wählen, die bei bestimmten Erkrankungen wirksamer sind.

Finden Sie eine gute Quelle

Wenn Du daran interessiert bist, den Entourage-Effekt zu erforschen, ist es immer empfehlenswert, dass Du Produkte von bestmöglicher Qualität konsumierst. Dafür ist es wichtig, dass Sie Ihr Weed oder Ihre Cannabisprodukte von einer seriösen Quelle wie einer Apotheke hier in Barcelona oder einem Cannabisclub beziehen. Wenn Sie noch kein Mitglied sind, können Sie eine Einladung zu einem Weed-Club beantragen, indem Sie den Anweisungen auf der Website folgen, die besagen "Werden Sie Mitglied".

Schlussfolgerung

Der Entourage-Effekt ist eine faszinierende Theorie, die darauf hindeutet, dass die Verbindungen in Cannabis synergetisch zusammenwirken, um bedeutendere Wirkungen zu erzielen, als dies jede einzelne Verbindung für sich allein tun könnte. Obwohl noch mehr Forschung nötig ist, um den Entogether-Effekt und seine potenziellen Vorteile vollständig zu verstehen, ist es klar, dass Cannabis eine komplexe Pflanze mit vielen einzigartigen Verbindungen ist, die einzigartige Wirkungen auf den Körper haben.

 

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